Deutsch
  Die Mentoren  Erfahrungen

Schüler - Lehrer - Mentoren

Schulen danken-Mentoren berichten-Lesekinder schreiben ihren Mentoren

Liebe Frau Zlotorzenski!
Seit einigen Jahren stellen Sie unserer Schule und damit unseren Schülern Lesementoren zur Seite. Zur Zeit begleiten wieder fünf Lesementoren Schüler beim Lesen bzw. beim Leseverständnis. Damit unterstützen sie (die Lesementoren) auch das Selbstbewusstsein der Schüler und bieten ihnen wichtige Partner. Zudem unterstützen sie mit ihrem Engagement die Arbeit der Lehrkräfte.

Wir hoffen, dass das Projekt "Lesementor" auch in Zukunft ein fester Bestandteil in unserem Schulalltag bleibt und bedanken uns nochmal für Ihren Einsatz.

Mit freundlichen Grüßen A. Hackspiel, Sprachlernkoordinatorin Adolph-Schönfelder-Schule

 

Han war gerade in die zweite Klasse gekommen, als wir uns zum Lesen trafen, ein sehr kleines, sehr zartes vietnamesisches Mädchen, flink, durchaus mit Durchsetzungsvermögen.
Wenn ich anfangs in den Hort kam, um sie zum Lesen abzuholen, spielte sie selbstvergessen auf dem Boden mit Legosteinen oder Playmobilfiguren und konnte sich nur schwer losreißen. Ich kam mir wie ein Störenfried vor. Dann rannte sie vor mir her zum Klassenraum, dort angekommen kam fast immer die Frage: Was spielen wir heute?
Ich merkte schnell, die Konzentration auf einen vorgelesenen Text war kurz, Han gähnte dann demonstrativ und mochte nicht mehr zuhören.
Ich habe mir dann Bilderbücher besorgt und mit Han angesehen, viel mit ihr darüber gesprochen, vorgelesen. Wir sind immer von den Bildern ausgegangen: wer ist da, was macht er, wo ist er gerade, wie sieht er aus, was glaubst du, hat er vor etc., die Fragen werden dann ja vom Text beantwortet.
Das miteinander Sprechen ist eine gute Vorbereitung zum Vorlesen und ein Bilderbuch ein guter Wortschatztrainer.
Im Austausch über ein Bilderbuch erfährt man viel über den Wortschatz des Kindes: kann es alles benennen, was es da sieht, oder hapert es an einem Begriff, der zum Verständnis wichtig ist?
Wenn wir dann ein Buch vorgelesen hatten, habe ich Han gefragt, welche Seite daraus sie mir vorlesen möchte, und vielleicht noch eine? Einmal hat sie das ganze (Bilder-) Buch vorgelesen.
Es gibt wunderschöne Bilderbücher, die ich alle bisher auch nicht kannte und erst für und mit Han entdeckt habe. Höhepunkte für uns waren: „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ und „Fünfter sein“ von Ernst Jandl, das über ein Wartezimmer eines Spielzeugdoktors erzählt.
Ich hatte mich schon darauf gefreut, nach den Bilderbüchern mit Han „Das große Buch von Frosch und Kröte“ zu lesen, doch nun ist sie plötzlich aus Hamburg weggezogen und ich warte auf ein neues Lesekind, mein drittes.

Susanne Schebesch, Mentorin

 

Liebe Lesementoren,
wie Sie inzwischen sicherlich alle wissen, sind meine Tage an der Schule am See leider gezählt. Da ich nicht sicher bin, ob ich es noch schaffen werde, mich persönlich von Ihnen in den nächsten Wochen zu verabschieden, nutze ich diesen Weg per E-mail dazu.

Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit an unserer Schule, für unsere gute Zusammenarbeit und vor allem für die wertvolle (Lese-)Zeit, die Sie unseren Schülern Woche für Woche geben, bedanken. Bleiben Sie unbedingt dabei!

Es grüßt Sie herzlich Ihre Cl. Meyer

 

Mit meinem Lesekind ist es eine überaus erfreuliche Zusammenarbeit und wir erobern uns die Buchstabenwelt, die Schrift und alles Geschriebene um uns herum nach und nach. Am schönsten ist es aber, wenn ich mein Lesekind spielend auf dem Schulhof antreffe, sie eigentlich lieber weiterspielen möchte und wir dann - weil es für sie  schon so zur Normalität mit uns beiden geworden ist -  doch ganz wunderbar bis zu anderthalb Stunden beisammen sind und dabei "klönen" und so ganz "nebenbei" ganz viel schaffen. Sie erzählt stolz, dass sie nun auch zuhause liest. Auch der Theaterbesuch hat das Vertrauen zwischen uns noch größer werden lassen. Dafür und für die Vermittlung der Patenschaft herzlichen Dank!
F.V., Mentorin

 

Ich möchte Ihnen nicht vorenthalten, was meine Kollegin vor einigen Tagen zu mir sagte: "Ich bin so froh über die einfühlsame, tolerierende, selbstlose Art und Weise, mit der die Mentorin sich um Anna* bemüht."

Wir sind wirklich sehr dankbar für die tolle Unterstützung durch die Lesementoren!!!

Herzliche Grüße, Corinna Freyer, Sprachförderlehrerin

*
Name geändert

 

Liebe Mentorinnen,
Die Grundschule Alter Teichweg möchte Sie herzlich einladen zu unserer Weihnachtsfeier am Freitag, den 23.12.2011 um 10.15 Uhr. In der von vielen Kerzen erleuchteten Aula werden wir mit den Grundschulkindern Lieder singen und ein paar Gedichte hören und sprechen.

Gleichzeitig sagen wir Danke für die von Ihnen geleistete Unterstützung! Die ehrenamtliche Arbeit von zurzeit 12 Lesementorinnen, die jede Woche mit insgesamt 15 Kindern lesen, sprechen, arbeiten und ab und zu sogar etwas unternehmen, bereichert unser Schulleben sehr und hilft Kindern, die sonst so wenig Zugang zu Büchern, Wissen und guter Sprache haben!

Viele Eltern von Lesekindern sind sehr froh, dass ihre Kinder von Ihnen unterstützt werden. Leider gibt es auch Familien, bei denen man enttäuscht feststellen muss, dass Ihr ehrenamtliches Engagement offenbar wenig wertgeschätzt oder gar nicht wahrgenommen wird. Dort wird Ihre Arbeit oft mühsam, besonders, wenn Verabredungen nicht eingehalten werden. Gerade diese Kinder benötigen allerdings oft besonders Hilfe, Unterstützung und Geduld.

Ich hoffe, dass in diesem Jahr Ihre Lesestunden möglichst reibungslos statt finden konnten und Sie wenig Raum- oder sonstige Probleme hatten!

Für das Jahr 2012 wünsche ich Ihnen viel Kraft und Spaß sowohl bei der Arbeit mit Ihrem Lesekind als auch mit der anderen Hälfte Ihres Lebens!
Christian Schnaus, Kooperationslehrer Grundschule Alter Teichweg

 

Liebe Mentorinnen und Mentoren,
im Namen des Kollegiums unserer Schule möchten wir uns heute für die vielen engagierten und liebevollen Lesestunden bei Ihnen bedanken, die Sie mit einer Reihe unserer Kindern verbracht haben.

Die Kinder kommen gern zu Ihnen. Sie fühlen sich von ihnen angenommen und wertgeschätzt. Sie genießen es, die Hauptrolle zu spielen und eine erwachsene Person für sich ganz allein zu haben. Für einige von den Kindern ersetzen sie Tante, Onkel, Großvater oder Großmutter. Wir sind sicher, dass vielen dieser Kinder durch Ihre Arbeit die Welt der Bücher geöffnet wird.
Wir hoffen sehr, dass sie gern an unserer Schule arbeiten und das Pädagogenteam unserer Schule auch weiterhin so tatkräftig unterstützen werden.

Fürs Erste aber wünschen wir Ihnen schöne und erholsame Ferien und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im nächsten Schuljahr.

Herzliche Grüße                                               
Irmgard Heeckt             Astrid Eisgruber                Maria Hufert
(Fachleitung Deutsch)  (Sprachlernkoordinatorin)  (Abteilungleitung 0-6)
Erich-Kästner-Schule, Hamburg
, 1. Juli 2011

 


Die Kooperation zwischen Schule Friedrich-Frank-Bogen und MENTOR - die Leselernhelfer klappt sehr gut. Die Sprachkoordinatorin und die Lesementorinnen stehen in gutem, konstruktivem Kontakt miteinander. Die Schülerinnen und Schüler schätzen und genießen die gemeinsame Lesezeit am Nachmittag. Sie erleben ihre Patinnen als zuverlässige Erwachsene, die mit Engagement und viel menschlicher Wärme für sie da sind. Das Lesen ist eine Freude und Bereicherung für alle!
M. Werner, Schulleiterin

 

„Heute hat Alina* nach dem Lesen ganz erstaunt zu mir gesagt: „Ich bin ja viel besser geworden!“ Dann noch ein schnelles: „Tschüss, ich freu mich schon auf nächste Woche!“ Und mein Tag geht heute nicht nur mit Sonne vom Himmel zu Ende.
S. E.,  Mentorin

 

Bis jetzt habe ich 6 Lese-Stunden mit Nesrin* verbracht. Es ist eine Freude mit ihr zu arbeiten.
Anfangs scheu, jetzt sehr aktiv und kreativ, machen wir Schreibspiele und Rätsel zur Wortschatzerweiterung.
Nesrins Familie war in den Ferien in Paris zu einer Familienhochzeit. Ich hatte Nesrin anhand eines Reiseführeres vorbereitet. Am Dienstag erzählte sie zusammenhängend von Ausflügen.
Jetzt hat Nesrin sich für Paul Maars „Das Sams“ entschieden. Sie hat gelernt, was Satzzeichen bedeuten und liest etwas melodischer.
Ich danke Ihnen für die Vermittlung -
R.B., Mentorin

*Namen geändert

 

"...D. und H. haben durch die Treffen mit ihren Mentorinnen große Fortschritte im Umgang mit der deutschen Sprache gemacht. An unseren Gesprächen nehmen sie mutiger teil, sind dabei im Mündlichen und Schriftlichen grammatikalisch sicherer geworden und haben ihren Wortschatz deutlich erweitert. Beide haben außerdem ihre Leseleistung gesteigert. Außerdem (und vor allen Dingen...!) fühlen sie sich bei ihren Mentorinnen ausgesprochen wohl. Ich glaube, sie genießen jedes Zusammensein mit den Mentorinnen."
Lehrerin M. Amelow, Grundschule Vicelinstrasse

 

"Libe Gisela
Danke Für Das Buch
2 Zeilen Habe Ich Schon Gelesen"
 J., 1. Klasse



"Liebe Frau Z.! Ich freu mich gar nicht das wir uns nicht immer Mittwochs sehen aber nach den Sommerferien und das wir uns in den Sommerferien treffen freu ich mich. Nach den Sommerferien sehen wir uns ja bestimmt wieder. Viel Spaß in den Ferien und viel Glück."
T., 9 Jahre

 

Aktuelles

08. Mai 2012

Schullob für MENTOR

Adolph-Schönfelder-Schule dankt den Lesementoren [mehr]

27. April 2012

Wechsel im Vorstand

Antje Schmidt-Kloth geht, Sabine Neesen kommt [mehr]

19. April 2012

Schirmherrschaft

NDR-Journalistin Julia Westlake Schirmherrin für MENTOR in HAMBURG [mehr]

10. April 2012

Mentoren gesucht!

Mit etwas Zeit und Freude am Lesen lässt sich viel bewegen. [mehr]