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Einfach. Erfolgreich. Eins zu eins.

Lesen durch lesen lernen. Das klingt simpel. Und das ist es auch. Der Verein vermittelt Erwachsene, die das Lesen lieben, als Mentor an ein Schulkind, das Hilfe beim Lesenlernen und beim Verstehen von Texten braucht.

Beide treffen sich einmal pro Woche für eine Stunde, ein ganzes Jahr lang. In der Schule, außerhalb des Unterrichts – zum Lesen, Nachdenken, Sprechen und Lachen. Und das macht beide klüger: Schüler und Mentoren.

Hier finden Sie die Satzung des Vereins MENTOR - Die Leselernhelfer HAMBURG e.V.

Eine uralte Idee ...

Den ersten "Mentor" kennen wir aus der griechischen Mythologie: als Freund des Odysseus und als Erzieher von dessen Sohn. Bis heute sehen wir Mentoren als Menschen, die Erfahrung an jüngere Leute weiter geben – ohne Gegenleistung, aber mit Gewinn für beide Seiten.

... zieht Kreise.

Als Leselernhelfer wurden Mentoren zuerst in Hannover aktiv. 2003 hat der Buchhändler Otto Stender dort den Verein MENTOR – die Leselernhelfer e. V. gegründet. Bereits ein Jahr später wurde die Idee von begeisterten Hamburgern aufgegriffen. Im Juni 2004 konnte MENTOR – Die Leselernhelfer HAMBURG e.V. seine ersten Mentoren vermitteln. Seitdem haben wir in Hamburg mehr als 4.300 Schüler betreut.

Inzwischen gibt es in vielen deutschen Städten und Regionen MENTOR-Initiativen und einen Bundesverband (MENTOR - Die Leselernhelfer Bundesverband e.V.).

Kleine Erfolge mit großer Wirkung

MENTOR HAMBURG e.V. übernimmt eine Aufgabe, die im Idealfall schon in den Elternhäusern und Schulen geleistet wird. Doch sowohl Eltern als auch Lehrer stoßen an Grenzen, wenn es darum geht, Kindern individuelle Zuwendung und Förderung entgegen zu bringen. Genau diese benötigen sie jedoch, um am schulischen Leben erfolgreich teilnehmen zu können.

MENTOR e.V. schließt hier eine wichtige Lücke und fängt die Kinder auf, die diese Unterstützung brauchen. Mentoren schenken den Kindern Zeit und wenden sich ihnen mit Interesse und Geduld zu. Sie helfen ihnen beim Lesenlernen, damit sie für die Anforderungen in der Schule und im Leben gut gewappnet sind. All das geschieht freiwillig - ohne Leistungsdruck und erhobenen Zeigefinger. 

Und das tut der Verein konkret:

MENTOR HAMBURG e.V. knüpft und pflegt Kontakte zu den Schulen, koordiniert und betreut die Arbeit der KoordinatorInnen und MentorInnen, sorgt für Schulung, Fortbildung und Wissenstransfer, übernimmt die Erfolgskontrolle, arbeitet in hamburgweiten Netzwerken mit, organisiert die Öffentlichkeitsarbeit und kümmert sich um die Finanzierung ... und trägt seine Idee immer weiter, damit alle Kinder Freude am Lesen entwickeln.

Unser Leitbild

Wir von MENTOR - Die Leselernhelfer HAMBURG e.V. möchten,  
dass alle Kinder lesen können!

Wer sind wir?

  • eine Organisation von ehrenamtlichen Mentoren.
  • lese-,  geschichten-  und sprachbegeistert.
  • eine Initiative, die ihre Ziele  als unabhängiger gemeinnütziger Verein verfolgt. 

Was wollen wir erreichen?

  • Wir wollen bei Kindern Freude am Lesen wecken.
  • Wir wollen durch Lesen die Fantasie der Kinder anregen.
  • Wir wollen Kindern helfen, durch Lesen ihren Wortschatz zu erweitern.
  • Wir wollen Kindern Mut machen,  selbst zu lesen und vorzulesen - und so das Selbstbewusstsein der Kinder stärken.
  • Wir wollen Kindern helfen, durch Lesen ihre Welt besser zu verstehen.
  • Wir wollen Kindern, unabhängig von ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund, die Chance auf gesellschaftliche Teilhabe erleichtern.

Wie machen wir das?

  • Jeder Mentor betreut ein Kind und kann so auf individuelle Bedürfnisse des Kindes eingehen.
  • Wir treffen uns in der Schule, geben aber keinen Nachhilfeunterricht.
  • Wir verzichten bewusst auf Druck und erhobenen Zeigefinger.
  • Wir lassen Raum für eine kreative Gestaltung der Lesestunde - lesen und vorlesen, reden und zuhören, spielen und Spaß haben.
  • Wir wenden uns den Kindern freundlich, respektvoll, aufmerksam und geduldig zu.
  • Wir sind verlässlich: 1 Mentor - 1 Jahr lang - 1x die Woche für 1 Kind.

Das alles geschieht freiwillig:  

Die Kinder kommen freiwillig und die Mentoren kommen freiwillig.